von der Beyerhöhe
von der Beyerhöhe

über den Cocker

Der English Cocker Spaniel stammt, wie schon sein Name erahnen läßt, aus England. Vor über 150 Jahren entstand hier eine vom English Kennel Klub anerkannte eigenständige Rasse, der "Cocker Spaniel".

Das ist auch der Grund, weshalb der Englische Spaniel Klub federführend in Bezug auf die Rassestandards ist. Diese regeln das Aussehen und Handhabung dieser Hunde. Nach seinen Maßgaben richten sich alle Cocker-Klubs auf der Welt.

Allerdings überliefern Bilder und Schilderungen über viele Jahrhunderte hinweg den Spaniel als jagdlichen Hund, wobei die Herkunft des Namens "Spaniel" nicht wirklich geklärt ist. Die Spaniels waren immer Jagdhunde, erst unter dem Oberbegriff "Field Spaniels" geführt, später als "Springing Spaniels" beziehungsweise "Cocking Spaniels" unterschieden.

Der heutige Cocker ist das Egebnis konzentrierter und engagierter Zucht.

Nach Deutschland kam der Cocker um das Jahr 1900. Bis zum 2. Weltkrieg wurde er auschließlich im jagdlichen Bereich - vorwiegend als Stöberhund - und erst in der Wende der 20-/30er Jahre auch als Familienhund eingesetzt. Erst ab den 50er Jahren bis in die späten 70ern machte er dann als Modehund Furore und stand bis in unsere Zeit in der Liste der 10 beliebstenten Hunderassen in Deutschland. Heute ist seine Bedeutung leider zurückgegangen, einige wollen jedoch eine Belebung des jagdlichen Bereichs erkennen können.

Der Standard beschreibt den English Cocker Spaniel als fröhlichen, robusten, sportlich kompakten Hund mit unermüdlichem Rutenspiel; dabei sanft und anhänglich, intelligent und voller Leben.

Er soll eine Widerristhöhe von 38 bis 41 cm haben und ein quadratisches Gebäude. Sein ausdrucksvoller, fein gemeißelter Kopf soll einen ausgeprägten Stop und einen kräftigen, quadratischen Fang aufweisen.

Seine Augen sind groß und leuchtend, braun oder dunkelbraun, aber niemals hell und die Augenlider sollen fest anliegen.

Das Erscheinungsbild eines Cocker soll sich besonders in einem tiefen und muskulösen Gebäude zeigen, seine starke gut befederte Rute soll waagerecht und fröhlich wedelnd getragen werden.

 

Der Cocker Spaniel ist Familienhund und Jagdhund zugleich und diese Gegensätzlichkeit macht die Rasse so faszinierend. Er verlangt viel Bewegung, aber noch mehr menschliche Nähe. Er ist leicht zu erziehen, weil er sehr intelligent ist und eine rasche Aufffassungsgabe besitzt. Er braucht nicht die harte Hand in der Ausbildung und Erziehung, aber Konsquenz und viel Vertrauen und Zuneigung.

 

 

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© Petra von Both